"Die wichtigsten Fallstricke, Tipps und Tricks beim Versicherungswechsel – so sparen Sie Bargeld"

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Private Krankenvollversicherung

Eine private Krankenversicherung (PKV) kommt immer dann in Betracht, wenn man nicht mehr in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert ist.

Es ist gesetzlich vorgeschrieben, daß Arbeitnehmer erst dann einer privaten Krankenversicherung beitreten dürfen, wenn ihr Gehalt über der sog. Versicherungspflichtgrenze liegt. Die Höhe der Versicherungspflichtgrenze liegt im Jahr 2013 bei einem jährlichen Brutto-Arbeitsentgelt von 52.200 EUR.

Für Selbständige, Freiberufler und Beamte gilt diese Verdienstgrenze jedoch nicht, ein Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV) ist unbeachtet des Einkommens möglich.

Als Student kann man zu Studienbeginn eine Befreiung von der gesetzlichen Versicherungspflicht beantragen und sich bei einer privaten Krankenversicherung für Studenten versichern lassen.

Vor Aufnahme in eine private Krankenversicherung muß man als Kunde eine Reihe von Gesundheitsfragen per Fragebogen beantworten, damit eventuelle bestehende Erkrankungen eingeschätzt werden können. Grundsätzlich ist es so, daß die Beitragshöhe jedes PKV-Versicherten nach seinem individuellen Risiko zu erkranken bemessen wird.

Bestimmte Erkrankungen wie z.B. Diabetes Mellitus bedeuten höhere Kosten für die private Krankenversicherung. Deshalb gibt es Risikoaufschläge, die man bei bestimmten Krankheitsbildern zusätzlich zum Monatsbeitrag zahlen muß.

Nicht die Höhe des Einkommens eines PKV-Versicherten ist also maßgebend für die Höhe seines Beitragssatzes sondern Kriterien wie Alter, allgemeiner Gesundheitszustand, gewünschter Leistungsumfang etc.
Wenn man also relativ jung und gesund ist, dann kann man mit niedrigeren Beitragssätzen bei der PKV rechnen.

Bei der gesetzlichen Krankenversicherung hingegen wirken sich positive Faktoren wie guter Gesundheitszustand in keinster Weise auf die Höhe des Beitragssatzes aus, da dieser die Höhe des individuellen Einkommens als Berechnungsgrundlage nimmt.

Von den privaten Krankenversicherungen werden (im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung) grundsätzlich mehrere Tarife angeboten. Es gibt immer einen günstigen Basistarif (Grundversorgung) dessen Leistungsumfang sich an der gesetzlichen Krankenversicherung orientiert. Auf den Basistarif aufbauend kann man auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte  Zusatzoptionen aufnehmen lassen.
Zusatzoptionen, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht abgedeckt werden, sind beispielsweise Chefarztbehandlung, Zahnersatz, Physiotherapie, Massagebehandlungen, Psychotherapie, Sehhilfen u.s.w.

Weitere Vorteile der PKV sind, daß Leistungskürzungen ausgeschlossen werden und Beitragsrückerstattungen innerhalb einer 6-monatigen Frist an den Versicherten zurücküberwiesen werden. Als Privatpatient wird man von den Arztpraxen und Kliniken gerne gesehen und  bevorzugt behandelt, da man als PKV-Versicherter für sie wesentlich profitabler als ein gesetzlich Versicherter ist.

Die Wartezeiten beim Arzt sind für PKV Patienten kürzer und die Terminvergabe erfolgt zügiger. Sie erhalten hochwertigere Behandlungen und bei stationärem Aufenthalt ein Einzelzimmer.

PKV-Versicherte bekommen im Bedarfsfall grundsätzlich jedes verfügbare Medikament und Heilmittel verschrieben und haben freie Arztwahl. Überweisungsscheine vom Hausarzt zum Facharzt sind für PKV-Versicherte nicht erforderlich.

Die wichtigsten Vorteile der privaten Krankenversicherung im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung sind zusammenfassend:
  1. individuelle Auswahl des Leistungsumfangs 
  2. Einzelzimmer und Chefarztbehandlung bei stationärem Aufenthalt. Zuvorkommende Behandlung und kürzere Wartezeiten 
  3. Verschreibung sämtlicher Medikamente bei Bedarf
  4. Überweisungen sind nicht notwendig
  5. Beitragsrückerstattungen innerhalb einer 6-monatigen Frist
  6. Psychotherapie
  7. Krankengymnastik und Massagebehandlungen werden bezahlt
  8. Zahnersatzbehandlungen und Sehhilfen werden bezahlt